Biographie

YFH_04-08_268a.jpgYvonn Füssel-Harris entstammt einer Musikerfamilie aus Sachsen. Mit elf Jahren erhielt sie den ersten Gesangs– und Klavierunterricht an der Musikschule Pirna.

1979 wurde sie erste Preisträgerin des Nationalen Gesangs-wettbewerbes der ehemaligen DDR.

Von 1980 bis 1986 studierte sie an der Hochschule für Musik  "Carl Maria von Weber" in Dresden bei Frau Prof. Elsbeth Plehn.

Weitere Studien führten sie zu Frau KS Maria Corelli, Frau KS Renate Hoff, Frau KS Anna Reynolds sowie zu Herrn Martin Ulrich.

Ihr erstes Engagement trat sie am Opernstudio der Deutschen Staatsoper Berlin "Unter den Linden" an.

Bei verschiedenen internationalen Wettbewerben und Seminaren wurde sie Preisträgerin, so beim Antonin-Dvorak-Wettbewerb, dem "Robert-Schumann-Wettbewerb" und dem Opernsängerwettbewerb in Gera und vervollkommnete sich bei berühmten Sängern wie KS Günther Leib, KS Renate Hoff, KS Jutta Vulpius, KS Maria Corelli, Lore Fischer, KS Magdalena Hajossova und Grant Dixen.

Operngastspiele führten sie durch ganz Deutschland, Polen, Russland, Schweden, Dänemark  Tschechien, Ungarn, Österreich und die Schweiz.

1991 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen in einer Uraufführung unter der Leitung von Udo Zimmermann in der Hauptpartie der Bianca aus gleichnamiger Oper von R. Hirschfeld.

Im selben Jahr erhielt sie ein Vorsingen an der Metropolitan Opera in New York, und daraus resultierend ein Stipendium.

Yvonn Füssel-Harris arbeitete mit solch bekannten Dirigenten und Regisseuren zusammen, wie Heinz Fricke, Siegfried Kurz, Peter Schreier, Otmar Suitner, Lothar Zagrosek, Michael Jurowski, Imre Pallo, Udo Zimmermann, George Alexander Albrecht, Fritz Bennewitz, Ruth Berghaus, Erhard Fischer, Udo Samel, Anatolij Wassiliew und Matthias Oldag.

Daneben kann sie auf zahlreiche Liederabende, Konzerte, Rundfunk-und Fernsehauftritte sowie CD-Produktionen verweisen.

In den letzten Jahren hat sich Yvonn Füssel-Harris mit großen Partien, wie Elisabetta "Don Carlo", Elisabeth "Tannhäuser", Santuzza "Cavalleria Rusticana", Lisa "Pique Dame", Marie "Wozzeck", Senta "Holländer", Ulrike "Mathis der Maler", Leonore "Fidelio und weiteren wichtigen Rollen in das jugendlich-dramatische Fach "hineingesungen".

Im März 2002 feierte sie großen Erfolg mit der Partie der Marietta aus der Oper "Die tote Stadt" von Korngold am Theater Altenburg-Gera.

Im Januar 2004 debütierte Yvonn Füssel-Harris in Budapest mit dem Hungarian National Philharmonic Orchester unter der Leitung von Zoltán Kocsis mit Alban Bergs Konzertarie "Der Wein" in einer Live Übertragung des Ungarischen Rundfunks.

Bedeutenden Erfolg feierte Yvonn Füssel-Harris als Lady Macbeth von Giuseppe Verdi am Theater Lüneburg und in einer speziellen Inszenierung  an der Oper Neukölln.

Seit 2005 konzertiert sie zusammen mit dem Pianisten Daniel Heyne erfolgreich mit verschiedensten Liederabend Projekten, die sich der Symbiose von Musik, Briefen und Literatur widmen.