Biographie

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Yvonn Füssel-Harris entstammt einer Musikerfamilie aus Sachsen. Mit elf Jahren erhielt sie den ersten Gesangs– und Klavierunterricht an der Musikschule Pirna.

1979 wurde sie erste Preisträgerin des Nationalen Gesangs-Wettbewerbes der ehemaligen DDR.

Von 1980 bis 1986 studierte sie an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden bei Frau Prof. Elsbeth Plehn. Sie erhielt Auszeichnungen im Rahmen verschiedener Wettbewerbe, so beim Dvorak-Wettbewerb in Karlovy- Vary 1985 und beim Opernsängerwettbewerb in Gera, 1986, den Kritikerpreis der Berliner Zeitung 1988, nahm Meisterkurse bei Prof. Lore Fischer, KS Adele Stolte, KS Günther Leib.

Nach erfolgreichem Studium trat sie ihr erstes Engagement am Opernstudio der Deutschen Staatsoper Berlin "Unter den Linden" an.

Weitere Studien führten sie zu Frau KSn Maria Corelli, Frau KSn Renate Hoff, Frau KSn Magdalena Hajossyova, Frau KSn Anna Reynolds, Grant Dixen sowie zu Martin Ulrich. und sie kann auf zahlreiche Operngastspiele in Deutschland, Polen, Russland, Schweden, Dänemark Tschechien, Ungarn, Österreich und die Schweiz verweisen.

1991 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen in einer Uraufführung unter der Leitung von Udo Zimmermann in der Hauptpartie der Bianca aus der gleichnamigen Oper von Rene Hirschfeld.

Im selben Jahr erhielt sie ein Vorsingen an der Metropolitan Opera in New York, und daraus resultierend ein Stipendium.

Die jugendlich-dramatische Sopranistin verkörperte mit großem Erfolg Partien, wie Elisabetta (Don Carlos), Violetta (La Traviata), Elisabeth (Tannhäuser), Santuzza (Cavalleria Rusticana), Lisa (Pique Dame), Marie (Wozzeck), Senta (Der fliegende Holländer), Leonore (Fidelio). Marietta (Tote Stadt)., Leonora (La forza del destino).

Yvonn Füssel-Harris arbeitete mit solch bekannten Dirigenten und Regisseuren zusammen, wie Heinz Fricke, Siegfried Kurz, Peter Schreier, Otmar Suitner, Lothar Zagrosek, Michael Jurowski, Imre Pallo, Udo Zimmermann, George Alexander Albrecht, Fritz Bennewitz, Ruth Berghaus, Erhard Fischer, Udo Samel, Anatolij Wassiliew und Matthias Oldag.

Daneben kann sie auf zahlreiche Operngastspiele, Liederabende und Konzerte in Deutschland, Polen, Russland, Schweden, Dänemark, Tschechien, Ungarn, Österreich und Schweiz sowie Rundfunk- und Fernsehauftritte und CD-Produktionen verweisen.

2004 debütierte sie in Buda­pest unter der Leitung von Zoltan Kocsis mit Alban Bergs Konzertarie "Der Wein" in einer Live-Übertragung des Ungarischen Rundfunks.

 

Einen bedeutenden Erfolg feierte sie mit der Partie der "Lady Macbeth" von Verdi am Theater Lüneburg und an der Oper Neukölln in Berlin.

Seit 2005 hat sie zahlreiche Liederabend Projekte konzipiert, die sich der Symbiose von Musik Briefen und Literatur widmen. In Zusammenarbeit mit den Pianisten Daniel Heyne und Holger Miersch wurden und werden diese sehr erfolgreich aufgeführt.

Seit 2016 hat sie einen Lehrauftrag an der Musikschule „Klanghaus“ in Radeberg.